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Zur Auseinandersetzung
über den neuen Haushaltsentwurf von US-Präsident Bush: "Amerikas Militärbudget
soll weiter steigen", schreibt die Neue Zürcher Zeitung: "Das amerikanische
Verteidigungsbudget soll im nächsten Finanzjahr gemäß
Präsident Bush um 14 Prozent auf 379 Milliarden Dollar erhöht
werden. In zwei Jahren wird damit die größte Steigerung der
Wehrkosten seit einer Generation erreicht, und für die nächsten
Jahre zeichnen sich weitere Erhöhun-gen ab; im Finanzjahr 2007 soll
der Etat bei 450 Milliarden angelangt sein. (...) Nach einer Aufstellung
des Verteidigungsdepartements betragen die Personalkosten knapp 20 Prozent;
Präsident Bush hat den Armeeangehörigen die dritte Gehaltserhöhung
in drei Jahren versprochen. Der Personalbestand beläuft sich zur
Zeit auf 1,4 Millionen aktive Soldaten und 860.000 Reservisten. Den größten
Brocken machen mit 35 Prozent Operationen und Instandhaltung aus. Die
Waffen- und Gerätebeschaffung nimmt 18, die Forschung und Entwicklung
14 Prozent in Anspruch. Der Rest wird unter anderem für Gesundheit
und Wohnbau aufgewendet. Der Kampf gegen den Terrorismus wird für
das kommende Jahr mit 27 Milliarden veranschlagt. Interessant sind die Beschaffungsprogramme: Dazu gehören 5 neue Kriegsschiffe und 23 Flugzeuge des Typs F-22. Für eine Milliarde Dollar werden 4 Trident-Unterseeboote umgerüstet. Verschiedene Waffenentwicklungen werden beschleunigt fortgesetzt, wobei insbesondere die Mobilität der terrestri-schen Waffen gefördert wird. Im Sektor Kommunikation und Nachrichtenbeschaffung wird die Entwick-lung der Hochfrequenzsatelliten mit knapp 1 Milliarde Dollar vorangetrieben. Doch auch der lange ver-nachlässigte menschliche Faktor wird stärker berücksichtigt: Für Nachrichtenbeschaffung und Propa-ganda stehen 3,3 Milliarden Dollar zur Verfügung. Die Auslagen für die Raketenabwehr betragen im folgenden Jahr 7,8 Milliarden und sollen in fünf Jahren auf 11,1 Milliarden Dollar gesteigert werden." (NZZ 06.02.02)
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