Wir über uns
Freitag, 26 Mai 2006
GSA e.V. - Wir über uns


  • Die Welt von Heute
  • Armut und Reichtum
  • Grenzenlose Produktion
  • Wirkliche Unabhängigkeit
  • Bewahrung der Umwelt
  • Entwicklung der Wirtschaft

  •  
  • Spenden und Mitgliedsbeiträge






Die Welt von heute

ist voller Unruhe. Millionen von Menschen wollen sich nicht länger mit ihrer Lage abfinden. Das kommt in Rebellionen, Aufständen, Streiks und Demonstrationen zum Ausdruck. Besonders die Jugend fragt nach der Zukunft der Menschheit. Wo liegen die Ursachen für Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Krieg und Elend ?

Alternativen sind gefragt, jedoch nicht leicht zu finden. Zumal die modernen Massenmedien millionenfach die These von der Interessensgleichheit von Kapital und Arbeit verbreiten, um so den Gedanken an andere gesellschaftliche Modelle gar nicht erst aufkommen zu lassen. Stehen wir dennoch, wie viele meinen, am Beginn einer neuen Diskussion für den Sozialismus ?

Die Gesellschaft zur Förderung wissenschaftlicher Studien zur Arbeiterbewegung e.V. schwimmt gegen den breiten Strom der Meinungsmache. Sie will durch ihre wissenschaftliche Arbeit beitragen, grundsätzliche Lösungen im Interesse der internationalen Völkergemeinschaft zu finden. Zusammen mit jenen Wissenschaftlern, Gewerkschaftlern und allen Interessierten, die ernsthaft danach suchen.

Armut und Reichtum

stehen in immer krasserem Gegensatz. Weltwelt operierende Konzerne lassen täglich über 1.000 Milliarden US-Dollar an den internationalen Devisenmärkten umsetzen. Aber jeder 5. Erdbewohner - 1,3 Milliarden Menschen - lebt in Armut.

Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland ist höher denn je in diesem Jahrhundert. In einem der reichsten Länder der Welt sind über 1 Million Kinder von Armut betroffen. Das staatliche Sozialwesen ist in die Krise geraten.

Unter dem Vorwand der Schaffung neuer Arbeitsplätze werden Lohnsenkung, Kürzung der Sozialhilfe und Abbau der Sozialversicherungssysteme gefordert.

Gleichzeitig gibt es in den Gewerkschaften und in zahlreichen Initiativen eine breite Diskussion, wie Arbeitslosigkeit und wachsende Armut wirksam bekämpft werden können: Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich, Schaffung neuer, gesellschaftlich notwendiger Arbeitsplätze bei tariflicher Entlohnung, Erhöhung von Löhnen, Renten, Sozialhilfe und Ausbildungsbeihilfen sowie Einführung von Mindestsätzen. Die GSA e.V. wird dazu Fakten und wissenschaftliche Argumente erarbeiten, die Erfahrungen mit verschiedenen Modellen auswerten und dokumentieren sowie die Ergebnisse bekanntmachen. So will sie dazu beitragen, die drängenden sozialen Probleme zu lösen.

Grenzenlose Produktion

ist für multinationale Konzerne längst an der Tagesordnung. Ein "Made in Germany" gibt es nur noch auf den Etiketten. Doch mit dem nationalen Standortargument sollen die Arbeitenden verschiedener Länder gegeneinander ausgespielt werden.

In der Arbeiterbewegung wachsen Bestrebungen, sich international auszutauschen und zu unterstützen. Aber noch stellt sich die Frage: Können die gemeinsamen Interessen der Arbeiterbewegung Über Ländergrenzen hinweg verwirklicht werden, oder setzt sich die Spaltung durch?

Die GSA e.V. will die internationale Völkerverständigung fördern. Sie Übersetzt wichtige internationale Schriften und bietet wissenschaftliche Vorträge zu brennenden internationalen und nationalen Themen sowie Sprachkurse an.

Wirkliche Unabhängigkeit

ist das Bestreben der Völker aller abhängigen Länder. Doch die Schuldenberge der Entwicklungsländer wachsen in den Himmel, ihre nationale Wirtschaft ist zerrüttet. Weltwelt sind 650 Millionen Menschen auf der Flucht vor Katastrophen, Hunger und gewaltsamer Unterdrückung.

Als handle es sich dabei um ein geographisches Problem, lenken Theorien wie die vom "Nord-Süd-Konflikt" von den tieferen Ursachen dieser Ausplünderung ab.

Die GSA e.V. will das Dickicht der internationalen wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen und Abhängigkeiten durchleuchten, Volkskämpfe und Widerstandsaktionen aller Länder analysieren und die Erfahrungen nutzbar machen.

Sie will Bestrebungen für eine weltweite Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung wissenschaftlich fundieren, die allen Völkern eine friedliche und gleichberechtigte Entwicklung ermöglicht.

Die Bewahrung der Umwelt

vor einer weltweiten Umweltkatastrophe wird mehr und mehr zur Schlüsselfrage jeglicher menschlichen Entwicklung überhaupt. Dennoch wäre es verfehlt zu glauben, alle Menschen hätten gleichermaßen ein Interesse an dringend notwendigen Umweltschutzmaßnahmen.

Für die Steigerung ihrer Gewinne machen die internationalen Konzerne und Banken auch vor einer unwiederbringlichen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen nicht halt. Diese Entwicklung zu stoppen, ist eine Herausforderung an die Umweltbewegung weltweit.

Von wissenschaftlicher Seite aus will die GSA e.V. dies begleiten, durch grundlegende Analysen Über die Entwicklung der Umweltkrise und die Ansätze zu ihrer Überwindung.

Die Entwicklung der Wirtschaft

ist krisenhaft. Zur weltweiten strukturellen Krise als Folge der Verschlankung und Internationalisierung der Produktion kommen periodisch drastische Produktionsrückgänge. Aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen und finanziellen Verflechtungen wirken sie länderübergreifend. Massive Verschlechterungen der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Mehrheit der Bevölkerung sind die Folge.

Ist nun die Einführung von "schlanker Produktion" das Allheilmittel, wie es Studien der Unternehmerverbände nahelegen? Plötzlich sind die Ideen und Kenntnisse der Beschäftigten gefragt, doch nur, um mit noch weniger Menschen noch größere Gütermengen zu produzieren. Den rasant wachsenden Produktionsmöglichkeiten steht eine schrumpfende Massenkaufkraft gegenüber. Kann ein wirtschaftlicher "Aufschwung" unter diesen Voraussetzungen Überhaupt noch stattfinden? Soll dieses Wirtschaftssystem mit der Gewinnmaximierung als Maß aller Dinge das "Ende der Geschichte" sein, wie es nach dem Zusammenbruch der abgewirtschafteten und untauglichen Systeme in Osteuropa verkündet wurde?

Die GSA e.V. sieht es als ihre Aufgabe, Ursachen, Gesetzmäßigkeiten und Triebkräfte in Wirtschaft und Gesellschaft zu erforschen und notwendige Schlußfolgerungen anzuregen.


Spenden und Mitgliedsbeiträge



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